EXPO 2015 Mailand Highlights

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EXPO 2015 Mailand Highlights

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Neugierig auf das Beste der Mailänder Weltausstellung?
An dieser Stelle werden alle Highlights der EXPO 2015 präsentiert.

Die schönsten Pavillons, die besten Konzepte und Symbole, die spektakulärsten Events und die schicksten Outfits.
World EXPO News startet heute mit den 15 besten Pavillons.

Die besten 15 EXPO-Pavillons:


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15 Türkei Pavillon

Lange war nicht klar, ob die Türkei überhaupt an der EXPO teilnimmt. Gut, dass sie da ist.

Der durchweg offene Pavillon in weiß und glänzendem blau, bringt die volle Pracht vor allem bei strahlendem Sonnenschein zur Geltung.
Das Logo ist eines der modernsten und gelungensten bei dieser EXPO. Hauptbestandteil des Logos, sowie der türkischen Ausstellung ist der Granatapfel („Nar“ auf türkisch).

Der Granatapfel gehört nicht nur in der Türkei zu den beliebtesten Früchten. Er wird heute als neue „Superfrucht“ gefeiert. Der Saft des Granatapfels hat ein hohes Niveau an Antioxidantien und beinhaltet viele wichtige Vitamine und andere Nährstoffe.

Er ist aber nicht nur gesund. Das Pavillon-Konzept der „Vielfalt in der Einheit“ („diversity within unity“) wird durch den Granatapfel mit seiner harten Schale und den vielen kleinen Einzelteilen repräsentiert.
Offenheit gegenüber Vielfalt ist dabei ein sehr geeignetes Zeichen, das die Türkei hier aussendet.

Eine weitere Symbolwirkung, die der Frucht zugesprochen wird, ist die Gabe den Körper von Eifersucht und Hass zu reinigen. Bei all den aktuellen Krisen in der Welt und diesem Event, bei dem Diplomatie (Public Diplomacy) zwischen Ländern und Völkern im Vordergrund steht, ist das ein passendes Statement.

Und damit wäre der Granatapfel für alle Länder und ihre Diplomaten eine empfehlbare Zwischenmahlzeit.


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14 Save the Children Pavilion

Das „Rettet die Kinder Dorf“ („Save the Children Village“) gehört zu den wichtigsten Pavillons bei der EXPO 2015.
Hier werden die verheerenden Folgen erläutert, die Unterernährung weltweit auf Kinder haben kann.

Am Start des Rundgangs wird jeder Besucher mit einem sozial benachteiligten Kind „verschwistert“ („twinned“), um so die schwierigen Lebensumstände kennenzulernen. „Call to action“-Bereiche sollen die Interessenten zum Handeln auffordern, um bei einer Verbesserung der Lebensumstände benachteiligter Kinder weltweit zu helfen.

Dieser Pavillon trifft das Thema der EXPO da, wo es am schmerzhaftesten ist und sollte von jedem Besucher gesehen werden. Das „Save the Children Village“ müsste in der Rangliste eigentlich weiter oben stehen.


13 Bahrain

Wie schafft man jetzt den Bogen von Hunger bedrohten Kindern zu einem poetischen Garten, dem der Bahrain-Pavillon entspricht?
Schwierig, aber nicht unmöglich. Der Bahrain-Pavillon präsentiert das genaue Gegenteil von Hunger und Unterernährung. Ein fast paradiesischer Garten, mit einer so geschickt gewölbten, hellen Architektur.

Es ist ein Weg durch die reichhaltige, arabische Pflanzenwelt, bei dem sich Sonne und Schatten immer wieder abwechseln. Überall duftet es nach frischen Zitronenbäumen und anderen Pflanzen. In der Mitte des Pavillons sind kleine, hübsche, bunte Stühle aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Hier bekommt man Spitzenkaffee mit einem köstlichen Stück Dattelkuchen.

Der beste Platz, um in der Mittagssonne zu sitzen oder um sich ein wenig im Schatten der kühlen Wände von einem „stressigen“ EXPO-Besuch zu erholen.
Auch im Sonnenuntergang lädt der Pavillon zum Verweilen ein. Und während man so da sitzt, sollte man nicht nur genießen, sondern die Ruhe und Gelassenheit auch nutzen. Zum Beispiel um zu überlegen, wie sich nun für alle Kinder und Erwachsene ähnliche Zustände wie in diesem fast vollkommenen Garten voller Früchte und Düfte, herstellen lassen.


 

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12 Frankreich

„Überwältigend das Zusammenspiel von Architektur und Gehalt bei den Franzosen“. So überschwänglich beschreibt die Wochenzeitung „Die Zeit“ den spektakulären Beitrag der Franzosen. Ein umgestülptes Bergmassiv haben die Franzosen auf das Mailänder EXPO-Gelände gepflanzt und damit ein architektonisches Ausrufezeichen gesetzt. Aber auch inhaltlich und innerhalb des Pavillons macht die Ausstellung Spaß. Hier werden die Herausforderungen der Zukunft in der Nahrungsproduktion und Verteilung auf lokaler wie globaler Ebene beschrieben. Kulinarische Tradition innen, trifft auf einen supermodernen Foodtruck außen. Und dabei dachte man immer die coolen Trucks bauen die USA.


 

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11 Schweiz

Das Konzept der Schweiz ist so einfach wie genial. In vier Silos, so die Idee des jungen Architekten Noah Baumgartner, werden während der EXPO Lebensmittel gelagert. Jeder Besucher darf sich dabei so viele Lebensmittel mitnehmen, wie er selbst verantworten kann und will. Die Silos werden nämlich nur dreimal während der sechs monatige EXPO wieder aufgefüllt.
Das soll die Endlichkeit der Nahrung auf unserem Planeten simulieren und den Besuchern das Gefühl von Eigenverantwortung vermitteln.

Der Pavillon und die Schweiz hätte eine bessere Platzierung in dieser Rangliste verdient, hätte sie sich nicht bei dem ein oder anderen Sponsor vergriffen.


 

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10 VAE – Vereinigte Arabische Emirate

Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate fahren einmal mehr groß auf bei einer Weltausstellung. Schon 2010 wussten die Araber mit ihren Dünen in Shanghai zu gefallen. Auch damals arbeitete man bereits mit dem renommierten Architekten Sir Norman Foster zusammen.

In Mailand sind es nicht nur zwei einzelne Dünen. Man durchschreitet hier eine ganze Dünenlandschaft, inspiriert von den Verformungen des Wüstensands. Durch enge Schluchten betritt man das Innere des offenen Pavillons. Auf dem Weg durch die Wüste erfährt man auf aneinander gereihten Screens jede Menge über die Herausforderungen der Nahrungsbeschaffung und Produktion in einer so trockenen Landschaft.

Ein Dattelmuseum zeigt unzählige Varianten von Datteln. Und sie dachten vermutlich Dattel ist Dattel.

Am Ende des Pavillons wartet eine fulminante Show in einer riesigen goldenen Kuppel. Die Shows im UAE-Pavillon sind oft die besten bei einer EXPO.

Der Pavillon ist außerdem an die „Masdar City“ angelehnt. Eine Ökostadt, die vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden soll.


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09 China

Der Gastgeber der letzten EXPO (Shanghai 2010) bringt ein leuchtendes Beispiel geschickter Architektur mit nach Italien. Und das gleich im doppelten Sinn. Die geschwungenen Dächer sind Eyecatcher auf dem gesamten EXPO-Gelände. Davor blüht ein riesiges gelbes Feld in einem traditionell chinesisch angelegten Garten.

Im Pavillon wird dem Besucher die bekannte Teezeremonie aus der südlichen Fujian-Region näher gebracht. Gleich gegenüber erfährt man ,wie eines der bekanntesten chinesischen Gerichte, das es zu Weltruhm gebracht hat, zubereitet wird.
In einer launigen Geschichte, aus nett geformten Tonfiguren, kann man den Lauf der Zubereitung bis zum familiären Zusammensein verfolgen: Es handelt sich um die Pekingente.

Im zweiten Stock des Pavillons fasziniert die Besucher eine bunte Leuchtshow auf einem imaginären Reisfeld.


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08 Brasilien

Brasilien, das Land, in dem die Leichtigkeit des Lebens eine große Rolle spielt, bringt auch den Spaßfaktor auf die EXPO.

Ein überdimensionales Netz, das Einigen noch gut vom heimischen Spielplatz als Klettergerüst bekannt sein könnte, wurde auf ca. drei bis vier Meter Höhe (vielleicht mehr) quer durch den gesamten Pavillon gezogen. Einmal über diese Lianen in den Urwald geklettert, erstreckt sich unter einem eine bunte Pflanzenwelt. Die Urwaldgeräusche von links, rechts, oben und unten machen das Vergnügen perfekt. Hier und da posieren Jugendliche zum Selfie. An anderer Stelle wackelt das ganze Netz, weil ein Urwaldgast etwas zu stark auf und ab gesprungen ist.

Neben dem Naturerlebnis außerhalb, wird dem Besucher Innen eine sehr dezente, vollkommen weiße und reduzierte Ausstellung von künstlerisch gestalteten Vogelhäusern geboten.
Das passt ebenfalls in die Designmetropole und EXPO-Gastgeberstadt Mailand. Und so ist der Brasilien-Pavillon ein gelungener Mix.


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07 Südkorea

Design ist auch hier das Stichwort. Der Südkoreanische Pavillon ist ein Mix aus klarer Sprache, Eleganz, Design, Technik – und dem Thema der EXPO.

Der Genuss guter Nahrung wird dort beleuchtet, aber auch die Folgen von schlechter Ernährung. Witzig wird so die Geschichte der Evolution erzählt:
Beim Betreten des Pavillons befindet sich unten rechts am Treppenaufgang der bekannte Affe, von dem wir vermutlich alle abstammen.
Auf der linken Seite verführt den Besucher eine Buchstaben- und Wörter-Melange aus den besten Speisen der ganzen Welt. Von Kimchi, einer südkoreanischen Spezialität, über die internationale Küche bis zur Pizza, ist alles dabei.

All das gute Essen macht uns zum Menschen, der uns oben rechts am anderen Ende der Treppe angekommen, erwartet.

Drinnen erwartet uns dagegen der unangenehme Zeitgenosse, der aus uns – bei all dem Junkfood und XXL-Portionen – geworden ist. Ein Lächeln kann man sich da kaum verkneifen, wenn man selbst das ein oder andere Kilo zu viel auf den Rippen hat.

In einer eleganten Ausstellung, wie sie in einer Galerie für Modern Art nicht schicker sein könnte, werden wir mit weiteren Folgen der falschen Ernährung konfrontiert. „What to eat?“, liest man auf dem Boden projiziert. Die koreanische Küche könnte da gut helfen.

Mit ihren frischen Zutaten, gut gewürztem Gemüse und zum Teil so scharfen Gerichten, dass man gar nicht so viel davon essen könnte, dass es jemals zu Übergewicht kommt.


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06 Österreich

Ein Österreichischer Wald auf dem EXPO-Gelände. Was hat das mit Ernährung zu tun? Eine ganze Menge.

Österreich macht die gute, frische Luft zum Hauptthema seines Pavillons. Der Baum als CO2-spendende Grundlage allen Lebens ist damit nicht nur gelungen, sondern auch eine schöne Alternative zu dem Trubel auf dem EXPO-Gelände. Schon vor dem Pavillon gibt es große „Luftspender“, die einem an einem heißen EXPO-Sommertag eine angenehme Abkühlung verschaffen.

In Mailand, das nicht gerade für gute Luft bekannt ist,  ist das eine echte Wohltat. Hier kann man einmal tief durchatmen und unter den schattigen Bäumen ein wenig relaxen.
Schatten spenden auch die Wände. Und an diesen erhält man weitere Informationen zur Bedeutung von Bäumen, Wald und guter Luftqualität.

Der Österreich-Pavillon ist eine angenehme Ausnahme zwischen vielen bunt leuchtenden und damit effekthaschenden Teilnehmer-Pavillons. Ganz am Anfang wartet auf die Besucher aber doch ein netter Effekt – ganz ohne Effekthascherei. Durchschreitet man die versetzt angeordneten Buchstaben „BREATH“ des Österreichischen Mottos „Breath Austria“, wird daraus am Ende „EAT“.

Eine schöne Spielerei und ein geschickter EXPO-Beitrag.


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05 Italien

Der Gastgeber-Pavillon ist nicht nur der Größte. Auch Form und Struktur des Padiglione Italia sind außergewöhnlich. Die brillante Architektur symbolisiert das Konzept eines „Urban Forest“. Anders als der Österreichische Pavillon mit seinem echten Wald, werden Wald und Bäume hier durch die weiße Hülle mit ineinander verstrebten Äste visualisiert.

Die Dachkonstruktion, die man im Inneren bestaunen kann, ist ebenso beeindruckend gestaltet, wie der ganze Bau. Wenn die Zeit bleibt, sollte man sich den Padiglione Italia am Tag und in der Nacht ansehen. Vor allem am Abend dient er als schicke Kulisse für die Show beim „Tree of Life“.

In der Ausstellung zeigt Italien seinen ganzen Stolz. Berühmte Italiener als witzige 3D-gedruckte Figuren, ein Spiegelraum mit großen digitalen Fresken, die schönsten Reiseziele des „Belpaese“  – und dann ein Ausstellungsbereich in dem gefragt wird: „A world without Italy?“
Und hier fragt sich der Autor, was der Pavillon eigentlich mit dem Thema zu tun hat? Zum Glück eine ganze Menge.

Es gibt zwar keinen Bereich der nach „A world without hunger?“ fragt. Dennoch findet man im Pavillon viele Infos zum Thema der EXPO. Etwa über die Rolle von Biodiversität in Italien.
„Im Land, wo die Zitronen blühen“, blühen demnach noch ganz andere Dinge. Italien, so heißt es auf einer Infotafel, ist Europas Land mit der größten biologischen Vielfalt.

In einem anderen, abgedunkelten, futuristischen Raum kommt man sich vor wie bei einer digitalen Schmuckpräsentation.
Das Edelste, was hier gezeigt wird, ist aber vielmehr wert als Blingbling. Es geht um wirklich Wertvolles: Die Zukunft der Nahrung und Nahrungsgewinnung. In den kleinen Ausstellungsfenstern findet man „Tomaten vom Mars“, man möchte von den Pflanzen lernen, um neue Ernte-Technologien hervorzubringen und in der Mitte des Raums steht das Symbol der gesamten EXPO: Der „Tree of Life“, der Baum des Lebens.

Das Beste kommt im Italienischen Pavillon allerdings zum Schluss:

„Die Milan Charta“

Die „Milan Charta“ und das „Milan Protocol“ zielen darauf ab, genügend Nahrung und qualitative hochwertige Nahrung zu jedem Menschen auf der Welt zu bringen.

Die „Milan Charta“ und das „Milan Protocol“ bauen auf drei Säulen auf:

  1. Kein Hunger und ein gesunder Lebensstil
  2. Nachhaltige Landwirtschaft und Ackerbau
  3. Ein Ende von Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelabfällen

 

Hier gibt es mehr Infos:

„Milan Charta“ & „Milan Protocol“


 

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04 Großbritannien

I just can’t get enough. Diese Konstruktion hat es einmal mehr in sich. So einfach und doch so kompliziert. Schon 2010 bei der EXPO Shanghai ließ Großbritannien ein ganz eigenwilliges Objekt aufstellen, die „Samenkathedrale“ („Seed Cathedrale“).
Jetzt auf der EXPO 2015 Mailand haben sie es wieder getan.
Ein überdimensionaler Bienenstock leuchtet nicht nur selbst, er bringt auch die Augen zum leuchten.

Hinter einer Holzwand versteckt sich ein bunt blühender Garten. Von einem Moment zum nächsten verlässt man das hektische Treiben des EXPO-Geländes.

Mitarbeiter in Imkerschürzen begrüßen einen und berichten über die Arbeit und Notwendigkeit der Bienen. Die Bienenbestäubung der Pflanzen ist – ähnlich wie die Luft und das Wasser – Grundvoraussetzung für unsere Nahrung. Ohne sie würde es viele Lebensmittel nicht geben und die Menschheit vor noch größere Probleme stellen, genügend Nahrung zu erhalten, um den Planeten zu ernähren.

Der Garten mit seinen Düften, Geräuschen und natürlich dem riesigen Bienenstock macht den UK-Pavillon zu einem akustischen sowie visuellen Erlebnis – am Abend fast noch schöner als am Tag.

 


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03 Deutscher Pavillon

Deutschland bringt ein gelungenes Gesamtkonzept zur EXPO nach Mailand.
Im Pavillon wirbt die Bundesrepublik für Eigeninitiative bei der Anstrengung eine bessere Nahrungsproduktion und -verteilung zu erreichen.

Mehrere Themenbotschafter zeigen, wie das gelingen kann. Es ist ein globaler wie lokaler Ansatz der die Möglichkeiten präsentieren soll, was jeder Einzelne für sich und damit auch für die Allgemeinheit tun kann.

Die Themenbotschafter sind in unterschiedlichen Bereichen aktiv. Es ist Absicht, dass es keine Prominenten sind. Vielmehr sind es Personen wie Du und ich.

Eine Botschafterin ist Petra. Sie hat „Urban Gardening“ nach Berlin gebracht. Der ehemalige Fußballspieler Benjamin setzt sich aktiv für den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung in Entwicklungsländern ein.

Auch der Filmemacher Valentin Thurn – er sollte eigentlich einen „Promistatus“ haben – engagiert sich rund um den Deutschen Pavillon mit zwei Projekten.

In der Ausstellung durchläuft  jeder Pavillon-Besucher mit einem sogenannten „SeedBoard“ die verschiedenen Themenräume. Auch hier spiegelt sich der Ansatz „be(e) active“, also selbst aktiv zu werden, wider.
Die Besucher sollen sich nicht nur in einem Kino berieseln lassen, sondern müssen die Infos aktiv mit ihrem „SeedBoard“ einholen. Je nach Ausstellungssituation wird das „SeedBoard“ mit digitalen Informationen bespielt. Hält der Benutzer das „SeedBoard“ ein Stück höher oder tiefer, verändert sich die Info auf dem Screen. Am Ende der Ausstellung erwartet den Besucher eine Show, in der das „SeedBoard“ eine ganz neue Funktion übernimmt: Es wird zum Musikinstrument.

In sechs Ausstellungsräumen u.a. zu den Themen Boden, Wasser und Klima erfahren die Besucher des Pavillons wesentliche Aspekte zur Lebensmittelproduktion, dem Nahrungsanbau und einer guten und besseren Ernährung.

Spielerisch und spannend ist nicht nur der Innenraum gestaltet. Die äußere Architektur mit ihrer weißen Silhouette und den ansteigenden Feldern, die dem Pavillon den Namen geben (Fields of ideas), lassen den Bau leicht und hell wirken.

An den künstlichen Bäumen, den „Ideenkeimen“, die aus dem Inneren des Pavillons herauswachsen, können Besucher innen und außen miteinander kommunizieren. Zusätzlich – und das erkennt man erst bei genauem Hinsehen – wird hier Energie produziert. Über kleine Solarfelder, die eine Innovation darstellen, wird das Sonnenlicht eingefangen und in Energie umgewandelt.

Es ist aber nicht nur der technische und lehrreiche Aspekt, der das Gesamtkonzept erfolgreich macht. Deutschland versteht es auch das Unterhaltungsprogramm nicht zu kurz kommen zu lassen. Tagsüber gibt es Tanzkurse vor dem Pavillon, die Dachterasse lädt zum Picknick und relaxen ein – und abends genießt man unten im „Biergarten“ vor der großen Bühne oder auf der Dachterrasse bei DJ Sounds und Aussicht auf den Italienischen Pavillon und den „Tree of Life“ am Besten das ein oder andere kühle Bier.

 


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02 Slow Food Pavillon

Während man sich bei manchen Pavillons fragen kann, ob sie sich verlaufen haben, da sie nicht das Geringste mit dem Thema „Feeding the Planet“ zu tun haben, setzt der Slow Food-Pavillon ein Ausrufezeichen!

Hier wird nicht nur der Nutzen von einer gesunden Ernährung erläutert. In lockerer Atmosphäre können sich Schulgruppen in Vorträgen mit freundlichen Slow Food-Mitgliedern austauschen und die witzig und interessant gestalteten Exponate anschauen.

Hier erfährt man, warum „frischer“ Salat aus Plastiktüten nicht wirklich frisch sein kann, welchen Schaden die jetzige Lebensmittelproduktion und -verbreitung anrichtet und warum sich ein Umdenken lohnt.

Ein Highlight und eine echte Freude zu sehen, wenn gut gelaunte Schüler und Schülerinnen Ihre Wünsche für eine bessere Ernährung und (u.a.) weniger Lebensmittelverschwendung vortragen.

Das macht Hoffnung auf die Zukunft und genau das ist EXPO, wie sie Spaß macht und ihren Zweck erfüllt!

 


pav-zero

01 UN Zero Hunger Pavillon

Hier braucht es wenig Worte: Egal, was sich im UN-Pavillon befindet, die Botschaft „Zero Hunger“ auf der Welt zu erreichen, macht diesen Pavillon oder besser gesagt sein Motto zur klaren Nummer 1 in dieser Rangliste.

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